FRK Breitbandkongress und Messe für beschleunigten Glasfaserausbau und Anschluss ländlicher Regionen zur Vermeidung der Landflucht
• Breitbandkongress 2016 am 10. und 11. Oktober im Congress Center Leipzig

Leipzig, 24. März 2016


"Die Partnerschaft mit der Messe Leipzig werden wir wegen der letztjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit beim Breitbandkongress auch 2016 fortsetzen. Da die Politik der Bundes- und Landesregierungen zunehmend die Oligopolisierung des Breitbandmarktes fördert, brauchen vor allem die kommunalen, mittelständischen Kommunikationsunternehmen und ihre Kunden ein am Wettbewerb orientiertes, marktwirtschaftliches Forum. Auch dadurch wird der Entleerung der ländlichen Regionen entgegengewirkt und das Fördern einseitiger Infrastrukturen in der Wohnungswirtschaft verhindert. Deshalb benötigen Wohnungswirtschaft, kommunale und mittelständische Unternehmen und ihre Mitarbeiter zur Sicherung ihrer Existenz in solchen Foren die Gelegenheit zur kritischen Auseinandersetzung mit den in Verwaltung und Politik verantwortlich Handelnden!“ Dies erklärte der Vorsitzende des Fachverbandes Rundfunk-und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, heute in Leipzig bei der Vorstellung der Schwerpunktthemen des diesjährigen Breitbandkongress, der am 10. und 11. Oktober 2016 im Congress Center Leipzig stattfindet.


Im Mittelpunkt des Breitbandkongresses steht 2016 die Diskussion folgender Thesen zur Breitbandpolitik:


• Im Gegensatz zur Annahme der offiziellen Politik wird die Breitbandversorgung in ländlichen Regionen nicht von Ankündigungen zur Industrie 4.0 sondern von Smart TV-Geräten, HbbTV, Mediatheken und TV-Zuschauern angetrieben!
• Datenschutz und Urheberrechte entwickeln sich für diese Treiber der Breitbandversorgung zu potentiellen Hindernissen und laufen Gefahr, das Abhängen von ländlichen Regionen von der Gigabitgesellschaft zu beschleunigen!
• Die öffentliche Förderung von Vectoring und internationalen Großkonzernen bei gleichzeitiger Vernachlässigung von Glasfaserausbau behindert die Industrie 4.0 und führt zum Attentismus auf dem Weg zur Gigabitgesellschaft!
• Die Wohnungswirtschaft braucht Mittelständler und kommunale Unternehmen zur Verteidigung des Wertes ihrer Breitbandnetze in ihrem Eigentum!

Vor diesem Thesenhintergrund werden die Bundestags- und Landtagsparteien Gelegenheit haben ihre politischen Programme und Handlungen im Wettbewerb der Ideen den Messe- und

Kongressteilnehmern näherzubringen, zu verteidigen oder Anregungen aufzunehmen. Dazu werden die an der unternehmerischen und kommunalen Praxis ausgerichteten Forumsdiskussionen der Parteienrepräsentanten mit Besuchern und Vertretern der mittelständischen und kommunalen Netzbetreiber sowie der lokalen TV-Sender umfangreich Gelegenheit bieten.

„Neben diesem aufgrund der positiven Erfahrungen von 2015 weiterentwickelten Messekonzept werden wir natürlich auch in diesem Jahr den Besuchern wieder die Gelegenheit geben, die aus ihrer Sicht beste Innovation unter den Ausstellern und das beste politische Breitbandkonzept der anwesenden Parteien zu wählen. Beide Ergebnisse werden selbstverständlich publizistisch ihre Wirkung nicht verfehlen. Unter den sich beteiligenden Besuchern wird ebenso wieder der Besucherpreis verlost“, erläuterte Labonte.

Abschließend wies der FRK-Vorsitzende darauf hin, dass in dieser Woche der „Call for Papers“ durch die Messe an die Aussteller versandt wurde. Gleichzeitig wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, den Frühbucherrabatt für diese auf mittelständische, kommunale und Wohnungswirtschaft sowie Fachbesucher ausgerichtete Messe und den dazugehörigen Kongress mit seinen Foren und Workshops zu nutzen.

Pressekontakt:
Heinz-Peter Labonte
Vorsitzender des FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation
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