FRK begrüßt Breitbandbündelung im Dobrindt-Ministerium

„Endlich erhält auch der Mittelstand in der Telekommunikations- und Breitbandpolitik eine Chance"

Lauchhammer, den 20.12.2013: „Durch die Verlagerung der Zuständigkeiten für „TK-Wirtschaft, Breitbandstrategie und TK-Recht" auf das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erwarten wir eine Aufwertung der mittelständischen Firmen in diesem Wirtschaftssektor", erklärte heute der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, zu den bekannt gewordenen Organisationserlass der Bundesregierung zur Neuordnung der Zuständigkeiten in den Bundesministerien.

KDG und Unity Media benachteiligen Kunden beim Empfang von ARD und ZDF-Programmen

FRK erwägt kartellrechtliche Schritte gegen Unity Media und die Vodafone-Tochter KDG

Lauchhammer, den 11.12.2013

„Die großen Kabelnetzbetreiber Unity Media und Vodafone-Tochter Kabel Deutschland benachteiligen ihre Zuschauer beim Empfang der öffentlich-rechtlichen ZDF- und ARD-Programme", erklärte heute der Vorsitzende des FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation, Heinz-Peter Labonte. „Seit nunmehr einer Woche sendet die ARD die Programme HR, MDR, RBB, Tagesschau 24, Einsfestival und EinsPlus in High Definition (HD-Format). Damit verfügen die öffentlich-rechtlichen Sendergruppen von ARD und ZDF über mindestens 19 freie und unverschlüsselte HD-Sender", so Labonte weiter.

FRK fordert volle Klarheit statt Nebelbomben in Sachen Rundfunkbeitrag

250 Mio. Mehreinnahmen pro Jahr ermöglichen bestenfalls Gebührensenkung um 50 Cent – nicht um einen Euro

In einem Brief an den Sächsischen Ministerpräsidenten Tillich wiederholt der FRK den Vorschlag einer „Dualen Medienordnung in Einzeitungskreisen"

Lauchhammer, den 5.12.2013

„Die gesamte Diskussion über die Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag nimmt immer mehr die Form eines Wettbewerbs um die lustigste Milchmädchenrechnung an", erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, heute in Lauchhammer.

Brief vom Vorsitzenden des FRK an Ministerpräsident Tillich

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FRK schlägt privatwirtschaftliches Finanzierungsmodell für die Breitbandversorgung im ländlichen Raum vor

„Versicherungswirtschaft Verzinsung über 5 % ohne Änderung der Regeln für die Bewertungsreserven ermöglichen"

Berlin, den 26.11.2013: Bevor der Versicherungswirtschaft eine geringere Beteiligung der Kunden an den eingezahlten Reserven erlaubt wird, sollten regionale Finanzierungsfonds den Versicherungen eine jährliche Verzinsung ihrer Anlagen von jenseits der 5 % sicher stellen. Dies schlägt der FRK in einem Brief an den Bundesfinanzminister Schäuble vor.

Die weit verbreitete Bedienerunfreundlichkeit von Fernsehempfangsgeräten hat der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK in einer Presseerklärung kritisiert.

Der Vorsitzende des Verbands, Heinz-Peter Labonte, erklärte heute in Lauchhammer, dass bei der Abschaltung der analogen Fernsehverbreitung über Satellit im Jahre 2012 und der Umstellung auf Digitalempfang insbesondere die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber (uKNB) hätten erfahren müssen, dass die Hersteller vor allem von TV-Empfangsgeräten sehr komplexe Empfangssysteme verkauften, die vielfach die Kunden überfordern. Hierdurch entstehe für die Kabelnetzbetreiber und ihre Kunden bei der Abschaltung von analogen Verbreitungswegen eine hohe zeitliche und wirtschaftliche Sonderbelastung, weil die Kunden und Verbraucher bei der Ersteinstellung aber auch bei Transponderwechseln von Sendern häufig die Assistenz von Fachleuten benötigten. Daran änderten auch proprietäre Systeme großer Netzbetreiber oder Pay TV-Anbieter nichts. Das Gegenteil sei der Fall, dadurch und durch vielfach nicht miteinander kompatible Entschlüsselungskarten werde die Verwirrung sogar noch erhöht.

  • Stärkung der Landesmedienanstalt wichtiger als Gebührensenkung um 50 Cent monatlich
  • Lokale Rundfunkangebote stärken Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum
  • FRK-Symposium für die erste Jahreshälfte 2014 angekündigt

Berlin, den 11.11.2013

„Die vom FRK stets erwarteten Mehreinnahmen von mindestens 500 Mio. Euro pro Jahr aus der Rundfunk-Haushaltsgebühr bestätigen sich. Sie sollten zur Vollendung des Dualen Rundfunksystems genutzt werden. Dadurch kann lokale Medienvielfalt gesichert und geschaffen werden. In Zeiten zunehmender Einzeitungskreise ist es wichtig für unsere demokratische Kultur, u.a. im ländlichen Raum auch hier mehrere Angebote in lokaler Berichterstattung und Meinungsbildung zu haben. Diese Aufgabe kann im deutschen Mediensystem nur duch eine Stärkung der Landesmedienanstalten erfolgen, was dem Hang zum (von internationalen Finanzinvestoren geförderten) Medienzentralismus entgegenwirkt", erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation, Heinz-Peter Labonte, heute in Berlin anlässlich der bekannt gewordenen Schätzung zu den Mehreinnahmen aus der Umstellung von GEZ- auf Haushaltgebühren.

 Berlin, den 05.11.2013

„Der FRK tritt für eine umfassende Aufrüstung der Kabelnetze ein, um die wirtschaftliche Chance der Breitbandversorgung auch im ländlichen Raum durch die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber (uKNB) zu verbessern und den Kommunen mit ihren Unternehmen und Einwohnern infrastrukturelle Chancengleichheit zu erarbeiten", erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, heute anlässlich der Breitbandfachkonferenz von DIHK und Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

ZDF lehnt Entgelt für Programmverbreitung über Kabel ab - Kabelnetzbetreiber klagen
 
Drei Kabelbetreibergesellschaften haben beim Verwaltungsgericht Mainz Klage gegen das ZDF erhoben. Sie fordern vom ZDF den Abschluss eines Vertrages über die entgeltliche (analoge und digitale) Verbreitung des Programms über ihre Kabelnetze. Hilfsweise beantragen sie die gerichtliche Feststellung, dass die Klägerinnen nicht verpflichtet sind, das Programm des ZDF in ihre Netze einzuspeisen oder über die Netze zu verbreiten, solange hierüber kein Vertrag geschlossen worden ist. Die Klägerinnen sind der Auffassung, ihre Pflicht zur Verbreitung der Programme über ihre Kabelnetze („Must Carry-Regelung“) müsse mit der Verpflichtung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt zur Zahlung von Entgelten für die Verbreitung ihres Angebotes korrespondieren. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt müsse sicherstellen, dass ihr Programmangebot auch durch die wichtigste Infrastruktur - knapp 50 % der Fernsehhaushalte würden über Kabel erreicht - transportiert wird. Auch da müsse sich die Fernsehanstalt aber – ebenso wie bei den Kosten der Programmverbreitung über Satellit und Terrestrik – kostenmäßig beteiligen.

anlässlich der Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2013 im Congress Center Leipzig
  • Die Mitgliederversammlung des FRK gedenkt des verstorbenen Gründungsvorsitzenden Heinz-Jürgen Bien und setzt die Arbeit in seinem Sinne fort
  • Umfangreiches Arbeitsprogramm verabschiedet
  • Neuer Informationsdienst anlässlich des 16. mittelständischen Medien- und Kabelkongresses des FRK in Leipzig gestartet